Zeitersparnis hoch 10 – so lernst Du effektiver

Spätestens wenn dein Lehrer eine Klausur oder einen Test angekündigt hat, wird es ernst. Um eine Mädchen sitzt am Laptopvernünftige oder sogar gute Note zu erreichen, musst du zwangsläufig den Unterrichtsstoff wiederholen. Bereitest du dich aber gut vor, so bist du vielleicht am Tag der Tage etwas aufgeregt, besorgt oder ängstlich sein musst du jedoch nicht. Da eine gute Vorbereitung zwangsläufig etwas Zeit benötigt, solltest du darüber nachdenken, ob du auch wirklich effektiv lernst. Effektives Lernen wirkt auf den ersten Blick zwar anstrengender, sorgt aber gleichsam für gute Noten und möglichst viel Freizeit. Worauf es dabei ankommt, erklären wir dir in diesem Artikel.

Effektiv Lernen: Was bedeutet das überhaupt?

Ob du effektiv lernst, kannst du dir relativ simpel selbst beantworten. So bedeutet effektiv zu lernen nichts anderes, als dass…

  • … du dich an das Gelernte sicher und genau erinnern kannst.

Effektiv ist in diesem Sinne gleichbedeutend damit, dass du den Stoff in deinem Langzeitgedächtnisgespeichert hast. Möglich wird dies durch die Teilnahme am Unterricht, die Erledigung von Hausaufgaben und natürlich auch durch das Wiederholen und Lernen. Effektives Lernen ist jedoch nur eine Seite der Medaille. So hast du möglicherweise in Verbindung mit dem Begriff „Effektivität“ auch schon mal von dem Begriff „Effizienz“ gehört. Effektiv zu lernen, das bedeutet nämlich auch effizient zu lernen. Damit du den Unterschied zwischen Effektivität und Effizienz auch richtig verstehst, geben wir dir ein nicht unbedingt realitätsnahes Beispiel:

  • Ein kleines Feuer mit einer Kanne Orangensaft zu löschen ist effektiv (das Feuer ist gelöscht) und völlig in Ordnung, denn in erster Linie soll eine Ausbreitung verhindert werden.
  • Würde jedoch die Feuerwehr Orangensaft verwenden, so wäre dies schlicht viel zu teuer und unnötig. Ein kleines Feuer mit Wasser zu löschen ist hingegen effizient (das Feuer wurde bestmöglich gelöscht).

Falsch verstehen solltest du das Beispiel jedoch nicht. Allerdings veranschaulicht es, dass effektives Lernen auch Effizienz erfordert. Für dich bedeutet dies im Alltag also:

  • Wie viel Zeit du fürs Lernen aufwendest, entscheidet nicht zwingend über deinen Lernerfolg.
  • Stattdessen solltest du herausfinden, mit welchen Methoden du am schnellsten UND am zuverlässigsten lernst.

Resultat ist, dass du in Zukunft weniger Zeit benötigst, aber mehr Stoff lernst. So hast du mehr Freizeit und stellst auch deine Eltern zufrieden.

Gute Tipps, um Zeit zu sparen

Damit du in Zukunft erfolgreich Zeit beim Lernen sparst, solltest du ein paar Dinge über die Funktionsweise deines Gedächtnisses kennen. So werden neue Dinge zunächst in deinem Kurzzeitgedächtnis gespeichert, egal ob diese nun wichtig sind oder nicht. Für gute Noten musst du wichtige Dinge jedoch in deinem Langzeitgedächtnis speichern. Das Problem dabei ist:

    • Nur weil du weißt, dass etwas wichtig ist, speicherst du dies nicht automatisch in deinem Langzeitgedächtnis ab!

Damit du Informationen langfristig speichern kannst, benötigst du einerseits Routine und andererseits Zeit zur Wiederholung. Dies gilt nicht nur für Schulstoff, sondern auch für andere Dinge. Denk mal an deinen typischen Alltag. Vielleicht hast du seit Jahren jeden Dienstag Training. Anfangs musstest du dich noch an den Ort und die Zeit erinnern, mittlerweile sind diese Infos jedoch praktisch in dein Gedächtnis eingebrannt. Vielleicht verbindest du mit dem Training auch gewisse Routinen. So holst du vielleicht auf dem Weg einen Freund ab oder wirst selbst abgeholt. Auch sprichst du vielleicht mit Freunden oder deinen Eltern über das Training.

Versuche dies auf das Lernen zu übertragen. Tag, Zeit und Ort des Trainings sind der Stoff, den du behalten musst. Durch regelmäßige Wiederholungen und Erinnerungen prägst du dir diesen ein. Sprichst du also etwa mit einem Freund über den Schulstoff oder diskutierst diesen mit deinen Eltern, so erinnerst du dich höchstwahrscheinlich besser.

Effektiv Lernen: Verknüpfe Schulstoff auf kreative Art und Weise

Die perfekte Vorgehensweise gibt es beim Lernen nicht. Jeder lernt auf seine Weise am besten. Sei also kreativ. Helfen dir Sinneseindrücke, die mit dem Schulstoff nichts zu tun haben beim Erinnern, so Junge sitzt in der Bibliothek und lerntnutze sie. Sprichst du gerne über das Gelernte, so bitte deine Eltern dich abzufragen. Zeit sparst du auch, indem du konzentriert bist. Lege Smartphone und Tablet zumindest für kurze Zeit beiseite und widme dich nur dem Lernen.

Bekommst du regelmäßig Besuch von einem Nachhilfelehrer von StudentsPlus, so sparst du außerdem Zeit durch ein wenig Vorbereitung. Mache dir Notizen oder verwende Klebezettel, um dich an schwierige Aufgaben zu erinnern und bereite dich auf eine Nachhilfestunde vor. Je schneller du und dein Nachhilfelehrer an den Dingen arbeiten, die dir schwerfallen, desto schneller bist du in der Lage diese ganz allein zu lösen.

Die Vorbereitung erledigst du häufig sogar ganz nebenbei: Hast du im Unterricht etwas nicht verstanden, so markiere dies in deinem Heft. Ein kleines „!“ hilft dir und deinem Nachhilfelehrer dann etwa dabei, sofort schwierige Inhalte in deinen Aufzeichnungen wieder zu finden.