Ein kleiner Entscheidungsratgeber: Gymnasium oder Realschule

Am Ende der Grundschulzeit erhalten Eltern basierend auf den Leistungen ihrer Kinder eine Empfehlung, welche weiterführende Schule dem Lernstand am besten gerecht wird. In der Regel erfolgt diese Lehrerempfehlung im vierten Schuljahr. Lediglich in Berlin und Brandenburg, wo die Grundschule bis zur sechsten Klasse vorgesehen ist, erfolgt diese Empfehlung in dieser Jahrgangsstufe.

Mädchen lächelt in der SchuleIn der Bundesrepublik Deutschland ist die Organisation des Bildungssystem den einzelnen Bundesländern überlassen. Dementsprechend gelten in jedem Bundesland andere Regelungen, wie verbindlich die erhaltene Lehrerempfehlung ist. Teilweise entscheidet der Notendurchschnitt, teilweise haben Eltern ein Wahlrecht und teilweise gibt es die Möglichkeit durch Aufnahmeprüfungen oder Widersprüche die gewünschte Entscheidung (meist für das Gymnasium) herbeizuführen. Einen guten Überblick über die derzeit geltenden Regelungen finden Sie unter folgendem Link auf Wikipedia (Abschnitt „Übertrittsregelungen in Deutschland“): https://de.wikipedia.org/wiki/Lehrerempfehlung

Grundsätzlich wünschen sich viele Eltern einen Übertritt ihres Kindes auf das Gymnasium, auch wenn dies nicht dem Inhalt der Lehrerempfehlung entspricht. Einfach ist diese Entscheidung nicht, schließlich hat die Wahl der weiterführenden Schule eine besondere Bedeutung. Insbesondere wenn es um die Frage geht, ob das Gymnasium oder die Realschule die bessere Wahl ist, scheiden sich die Geister. „Gymnasium oder Realschule“ ist also auch unser Thema in diesem Entscheidungsratgeber.

Gymnasium oder Realschule: Keine endgültige Entscheidung über den späteren Schulabschluss

Lautet die Lehrerempfehlung „Gymnasium“, so ist natürlich damit zu rechnen, dass die Schule mit dem Abitur abgeschlossen wird. Dies ist je nach Bundesland nach 12 oder 13 Schuljahren der Fall. Empfiehlt die Grundschule hingegen den Besuch einer Realschule, so ist zunächst die mittlere Reife als Schulabschluss nach 10 Schuljahren vorgesehen. In Stein gemeißelt ist dies jedoch nicht. Egal ob ein Kind das Gymnasium oder die Realschule besucht, sind alle möglichen Schulabschlüsse erreichbar. Gymnasiasten können die Schule etwa nach 10 Jahren mit der Fachoberschulreife oder nach 12 Jahren mit der Fachhochschulreife verlassen. Realschüler können sich hingegen im 10. Schuljahr durch gute Noten für einen Übergang auf das Gymnasium qualifizieren.

Als Alternative ist in vielen Bundesländern auch der Besuch von Gesamtschulen möglich.

Gymnasium oder Realschule nicht von Wunschdenken abhängig machen

Es ist ganz natürlich, dass sich Eltern für ihr Kind stets das bestmögliche wünschen. Einer dieser Wünsche ist natürlich ein späterer Abschluss des Gymnasiums. Haben Sie diesen Wunsch, so sollten Sie jedoch daran denken, dass es noch ein langer Weg bis zum Schulabschluss ist und auch möglichst kritisch über ihre Entscheidung nachdenken. Eine pauschale Empfehlung geben wir Ihnen allerdings nicht, schließlich ist jedes Kind anders und reagiert individuell auf Anforderungen und Leistungsdruck.

In vielen Bundesländern ist die Empfehlung für das Gymnasium oder die Realschule vom Notendurchschnitt des Kindes abhängig. Bindend ist diese Empfehlung, wie eingangs erwähnt, in vielen Bundesländern aber nicht. Eltern können sich also auch für das Gymnasium entscheiden, wenn die Empfehlung einen Besuch der Realschule favorisiert. Lautet die Empfehlung „Realschule“, aber sehen Gruppe von Schülern steht draußenSie den Besuch des Gymnasiums als alternativlos an, so sollten Sie versuchen selbstkritisch zu urteilen:

  • Die Empfehlung für das Gymnasium erfolgt in der Regel nach dem Notendurchschnitt Ihres Kindes. Liegt der Notendurchschnitt knapp darunter, so ist es in der Regel kein Problem sich für einen Besuch des Gymnasiums zu entscheiden.
  • Liegt der Notendurchschnitt jedoch weit unter dem erforderlichen Schnitt für das Gymnasium, so sollten Sie sich die Entscheidung für das Gymnasium oder die Realschule nicht einfach machen. Leistungsdruck und schlechte Noten machen den hektischen Alltag.

Setzen Sie sich über die Empfehlung der Schule hinweg, so ist es außerdem wahrscheinlicher, dass Ihr Kind zusätzliche Unterstützung benötigt. In einigen Fächern ist also Nachhilfe nötig, um langfristig gute Noten zu haben. Mit erfahrenen Nachhilfelehrern von StudentsPlus ist Nachhilfe aber auch schon in kleinem Umfang möglich. Eine Nachhilfestunde pro Woche in einem Problemfach sorgt oft schon für Abhilfe.

Nachhilfe ist übrigens weit verbreitet. Auch wenn die Nachhilfe sicherlich nicht zu den beliebtesten Terminen Ihres Kindes gehört und viele Eltern ungern darüber sprechen, nehmen Schüler aller Schulformen, jedes Alters und in zahlreichen Fächern zusätzlichen Nachhilfeunterricht. Aufgrund der hohen Nachfrage nach Nachhilfeunterricht bieten natürlich viele Unternehmen und Privatpersonen ihre Dienste an. Für Sie als Eltern ist es bei der Wahl eines Nachhilfelehrers also schwierig zu beurteilen, wie geeignet ein Nachhilfelehrer ist. StudentsPlus nimmt Ihnen diesen Aufwand ab.

Unsere Nachhilfelehrer wählen wir nach vielen Kriterien, wie etwa ihrer Qualifikation und ihrer Lehrfähigkeit aus. Sollten Ihr Kind und ein Nachhilfelehrer dennoch nicht zusammenpassen, so besteht die Möglichkeit auf die Dienste eines anderen Nachhilfelehrers zurückzugreifen.