Tipps gegen eine Konzentrationsschwäche bei Kindern

Die Gründe für schlechte Noten, mangelnde Unterrichtsbeteiligung und auch für Reibungen mit Mitschülern und Lehrern sind vielfältig. Ein oft lange im Verborgen bleibender Grund sind Konzentrationsschwächen bei Kindern, die im eigenen Zuhause und auch in der Schule oft erst spät erkannt werden. Schlechtes Sozialverhalten, schlechte Noten und auch ein stressiges Familienleben sind nicht selten Begleiterscheinung. Auch sorgt eine Konzentrationsschwäche bei Kindern auch bei diesen für Frust und verstärkt gewisse Probleme zusätzlich.

Wichtig: Eine Konzentrationsschwäche ist nicht mit ADHS gleichzusetzen, eine fachärztliche Abklärung kann jedoch im Einzelfall hilfreich sein. In der Regel können Sie einer Konzentrationsschwäche beim Kind aber mit etwas Aufwand aber gut begegnen. Unverzichtbar ist es dabei, die familiären Abläufe, die Lernsituationen und das soziale Umfeld kritisch zu bewerten. Auch identifizieren Sie möglicherweise Situationen, in denen eine Konzentrationsschwäche bei Kindern besonders getriggert wird. Solche Situationen gilt es natürlich in Zukunft zu vermeiden.

Sprechen Sie mit Ihrem Kind und forschen Sie nach möglichen Ursachen

Eine Konzentrationsschwäche bei Kindern kann viele Ursachen haben. Auch lässt sich eine Konzentrationsschwäche bei Kindern häufig nicht schlicht dadurch beheben, dass Sie Ihr Kind nach den Gründen fragen, die dazu führen. So ist es typisch für eine Konzentrationsschwäche bei Kindern, dass diese eine solche als Problem wahrnehmen, nicht aber benennen können, wie es dazu kommt.

Lehrer hilft Kindern in der Schule

Folgende Gründe  für eine Konzentrationsschwäche bei Kindern lassen sich in der Praxis nach einiger Zeit ausmachen:

  • Überforderung durch Unterrichtsinhalte: Oft zeigt sich eine Konzentrationsschwäche bei Kindern nur zeitweise, vor allem dann, wenn es um die Hausaufgaben oder die Mitarbeit in bestimmten Fächern geht. Sind Kinder überfordert, reagieren sie häufig frustriert und die Leistung lässt langfristig nach. Lehrer können dafür nur selten etwas, schließlich ist eine intensive Einzelbetreuung im Klassenverband nicht möglich. Abhilfe schafft hier dann die Unterstützung des Kindes durch einen professionellen Nachhilfelehrer, etwa von StudentsPlus.

  • Das vollkommene Gegenteil der Überforderung ist die Unterforderung als Ursache einer Konzentrationsschwäche bei Kindern. Diese ist zwar weitaus seltener zu beobachten, führt aber zu ähnlichen Problemen. Scheint also eine Unterforderung die Ursache zu sein, so hilft oft ein offenes Gespräch mit dem Klassenlehrer. So ist auch die Förderung begabter Schüler ohne großen Aufwand möglich

Weitere Ursachen für eine Konzentrationsschwäche bei Kindern liegen im Alltag der Kinder:

  • Sorgen Sie für einen strukturierten Tagesablauf mit festen Zeiten für Hausaufgaben und Übungen. Gleiches gilt für Mahlzeiten oder die Schlafenszeit. Hält sich Ihr Kind nicht an getroffene Absprachen, so sind Sie als Eltern gefragt: Zeigen Sie Grenzen auf und legen Regeln fest. Vergessen Sie dabei nicht die Wirkung von Belohnungen!
  • Wichtig ist außerdem eine gute Lernatmosphäre. Erledigt Ihr Kind Hausaufgaben oder lernt, so sollten Sie Störfaktoren wie Fernsehen, Smartphone, Telefon oder andere Dinge beseitigen. Insbesondere das Smartphone sollte in diesen Zeiten lautlos und außer Reichweite sein. Verdeutlichen Sie Ihrem Kind, warum dies sinnvoll ist und ein Grund für eine Konzentrationsschwäche sein kann.

Mutter und Tochter machen einen SalatGesunde Ernährung und Sport wirken Konzentrationsschwächen bei Kindern entgegen

So wie Sie es aus Ihrem Alltag kennen, sorgen viele Kleinigkeiten oft für Aufregung, Stress und manchmal auch Ärger. Gleiches gilt für Ihr Kind, auch wenn Sie möglicherweise nicht alle Einzelheiten im Detail mitbekommen. Gepaart mit ungesunder Ernährung und fehlendem Ausgleich sind Konzentrationsschwächen bei Kindern (und auch vielen Erwachsenen) oft vorprogrammiert.

Achten Sie also in erster Linie darauf, dass sich ihr Kind gesund ernährt. Um in der Schule gute Leistungen zu erbringen ist ein gutes Frühstück und ein geschmackvolles Pausenbrot unverzichtbar: Ist man hungrig, ist man unweigerlich unkonzentrierter als gewöhnlich – egal wie alt man ist! Natürlich sind Kinder nicht unbedingt als Fans einer besonders gesunden Ernährung bekannt. Seien Sie also kreativ: Probieren Sie neue Rezepte aus oder bereiten Sie Mahlzeiten gemeinsam zu. Achten Sie dabei auch auf Wünsche Ihres Kindes und tauschen sich bei Gelegenheit mit anderen Eltern aus.

Auch regelmäßige Abwechslung vom Alltag hilft dabei Konzentrationsschwächen bei Kindern zu reduzieren. Eine gängige Empfehlung ist die Mitgliedschaft in einem Sportverein. So beinhaltet der Alltag Ihres Kindes Aktivitäten, in denen der normale Alltagsstress kurz in Vergessenheit gerät und überschüssige Energie und auch Frust abgebaut werden kann. Außerdem ist eine regelmäßige sportliche Betätigung gesund und sorgt für viele soziale Kontakte. Insbesondere Eltern deren Kinder vorher nicht in einem Sportverein angemeldet waren, sind von den positiven Effekten überrascht.

Bleibt eine Konzentrationsschwäche trotz aller Versuche bestehen, so ist dann die zusätzliche Unterstützung des Kindes durch Nachhilfe oder Lerngemeinschaften ratsam.