Was eine Lernschwäche bedeuten kann, aber nicht muss

Schlechte Noten sind in vielen Haushalten ein Thema und stören nicht selten den Familienfrieden. Insbesondere dann, wenn eigentlich alle Voraussetzungen für eine gute Note gegeben sind, aber das gewünschte Ergebnis nicht eintritt, ist Stress vorprogrammiert. Ursächlich dafür ist dann möglicherweise eine Lernschwäche, im medizinischen Sprachgebrauch auch Lernstörung genannt.

Schüler guckt sich verzweifelt seinen schlechten Test anTypische Anzeichen für eine Lernschwäche können Lehrkräfte und auch Nachhilfelehrer häufig bei einer intensiven Betreuung feststellen. Diagnostizieren können diese eine Lernschwäche jedoch nicht. Besteht der Verdacht, so sollten Sie sich also offen an Ihren Kinderarzt wenden. So gilt es zunächst abzuklären, ob möglicherweise organische Ursachen eine Lernschwäche begründen. Eine Lernschwäche bedeutet übrigens nicht, dass Sie als Eltern einen Fehler gemacht haben. So sind die meisten Lernschwächen genetisch bedingt. Auch bedeutet eine Lernschwäche nicht, dass Ihre Kinder nicht dennoch zu guten Schülern werden. Ist eine Lernschwäche diagnostiziert, so stehen in vielen Bundesländern spezielle Förderangebote zur Verfügung und auch ein Nachhilfelehrer kann durch gezielten Unterricht unterstützen.Wichtig: Gerade die Kombination aus schulischen Förderangeboten und privater Nachhilfe haben sich bewährt. Damit dies so angenehm wie möglich ist, ist die Beauftragung qualifizierter Nachhilfelehrer über StudentsPlus eine echte Erleichterung. Die Nachhilfe findet zuhause statt und kann in unterschiedlichem Zeitumfang in Anspruch genommen werden.
Alltags-, als auch Schulstress.

Mit passender Förderung lassen sich Lernschwächen oft ausgleichen

Außergewöhnlich schwere Lernschwächen, die besonderer Betreuung bedürfen, sind glücklicherweise die Ausnahme. Auch lassen sich Defizite auf lange Sicht ausgleichen. Was Sie als Eltern außerdem stets im Hinterkopf behalten sollten, ist der Umstand, dass eine Lernschwäche nicht gleichbedeutend mit geringerer Intelligenz oder Lernfähigkeit ist. Dies gilt insbesondere für die folgenden zwei Lernschwächen, die in der Praxis am häufigsten diagnostiziert werden:

  • Legasthenie (auch Lese-Rechtschreibschwäche genannt)
  • Dyskalkulie (Rechenschwäche)

So beeinträchtigen diese Lernschwächen zwar unumstritten den Lernerfolg, bedeuten aber nicht, dass betroffene Schülerinnen und Schüler weniger intelligent sind. Ärzte und Elternverbände weisen jedoch darauf hin, dass diese Lernschwächen umso besser ausgeglichen werden können, je früher diese erkannt werden. Im Zweifel ist eine ärztliche Abklärung also auch ratsam, wenn ein noch nicht bestätigter Anfangsverdacht besteht.

Eine Lernschwäche sagt nichts über den schulischen Werdegang aus

Viele Eltern sorgen sich um die Zukunft ihrer Kinder, sobald eine Lernschwäche diagnostiziert wurde. Natürlich ist dies verständlich, erweist sich in der Praxis aber häufig als unbegründet. Völlig „geheilt“ werden kann eine Lernschwäche zwar nicht, durch die richtige Förderung mittels schulischer Unterstützung und regelmäßiger Nachhilfe treten Schülerinnen und Schüler aber in der weiterführenden Schule oder der Universität gar nicht in Erscheinung. Möglich wird dies, da Förderangebote und Nachhilfe auf die besonderen Bedürfnisse von Kindern mit einer Lernschwäche eingehen.

Gängige Lernmethoden nicht zielführend

Um den Auswirkungen einer Lernschwäche entgegenzuwirken reicht es nicht aus, schlicht noch mehr Zeit zum Lernen aufzuwenden. So benötigen Kinder mit einer Lernschwäche nicht mehr Zeit, sondern vor allem praktikable Alternativen, wie Defizite ausgeglichen werden können. Ein prägnantes Beispiel sind spezielle Vorgehensweisen bei Legasthenie:

  • Auf gängigem Wege lernen Kinder mit Lernschwäche nicht so, wie es ihre Mitschüler tun. Um eine Rechtschreibschwäche auszugleichen, zeigen Schule und Nachhilfelehrer also Alternativen auf. Wörter werden beispielsweise wie Vokabeln behandelt und entsprechend auswendig gelernt. Dies ist nötig, da etwa die Fähigkeit fehlt, um Wörter nach Gehör und Gespür korrekt zu schreiben. Was mühselig klingt, wird jedoch durch frühe Förderung einfacher.

Je individueller ein Kind mit Lernschwäche betreut wird, desto effizienter gestaltet sich also auch das spätere Lernen. Häusliche Nachhilfe hat dabei einen hohen Stellenwert.

Professionelle Nachhilfe entlastet und gibt Sicherheit

Schulische Förderangebote sind zwar auf die Bedürfnisse von Kindern mit Lernschwäche abgestimmt, Mädchen legt den Kopf beim lernen auf den Tischdie Zeit welche Lehrkräfte oder Sonderpädagogen pro Kind zur individuellen Betreuung haben ist jedoch begrenzt. Nachhilfelehrer von StudentsPlus kommen hingegen regelmäßig und in variablem Umfang zu Ihnen und betreuen Ihr Kind „1 zu 1“. Anders als in der Schule finden unsere Nachhilfelehrer also wesentlich zuverlässiger heraus, welche Inhalte besondere Schwierigkeiten bereiten. Auf diese Schwierigkeiten gehen unsere Nachhilfelehrer dann besonders ein, ohne dass es zu Ablenkungen kommt.

Natürlich erfordern schulische und private Fördermaßnahmen Zeit. Private Nachhilfe hat sich dabei oft als wesentlich effizienter ergeben. Viele Kinder mit Lernschwäche sind nach einer gewissen Zeit sogar derart sicher, dass sich Noten und Kompetenzen verbessern, sodass die Teilnahme an schulischen Maßnahmen nicht mehr notwendig ist. Eine anfangs intensive private Nachhilfe kann dann auch in geringerem Umfang stattfinden und reduziert sowohl Alltags-, als auch Schulstress.