Mit kreativen Lernspielen zum schulischen Erfolg!

Lernen ist ein ständiger Begleiter im Leben und im Schulalltag. Klar definiert ist der Begriff „Lernen“ jedoch nicht. Schließlich lernen wir manche Dinge fast wie von selbst, andere erschließen wir uns selbst und andere erfordern mühsames wiederholen. Auch ist das Lernen sehr individuell: Während ein Kind zügig vorankommt und nur selten Schwierigkeiten hat, hat ein anderes Kind bei gleicher Vorgehensweise Probleme. Nicht nur bei Problemen sollten Eltern versuchen, ihren Kindern das kleine Mädchen spielen mit dem AbakusLernen zu vereinfachen. Eine angenehme Lernumgebung und alltägliche Routine sollten also selbstverständlich sein. Als angenehm empfinden Kinder das Lernen nur selten, arrangieren sich aber dennoch mit den Anforderungen der Schule.

Eine gute Möglichkeit die Freude am Lernen zu fördern sind kreative Lernspiele. So verfolgen Lernspiele zwar auch das Ziel Inhalte zu vermitteln, kombinieren den eigentlichen Lernprozess aber mit spielerischen Elementen. Mittlerweile gibt es zahlreiche digitale Lernspiele, analoge Lernspiele gibt es aber weiterhin. Auch ist es möglich, dass Sie ihr eigenes Lernspiel für Ihre Kinder entwickeln.

Worauf es ankommt, erläutern wir nachfolgend genauer.

Durch Lernspiele wird das Lernen abwechslungsreicher

Völlig ersetzen können Lernspiele das Lernen natürlich nicht, allerdings können sie den Lernprozess optimal ergänzen. So werden beispielsweise Inhalte auf andere Art und Weise wiederholt, als es Zuhause oder in der Schule der Fall ist. Wichtiges prägt sich so besser ins Langzeitgedächtnis ein und gleichzeitig wird das „Lernen“ als weniger anstrengend empfunden. Auch Lehrer machen sich Lernspiele in der Schule zu Nutze. Sie bringen Abwechslung, sorgen für Motivation und sind relativ zwanglos. Ein ganz einfaches aber wirksames Lernspiel wenden manche Lehrer zu Beginn einer jeden Stunde an. Die Regeln sind einfach:

  • Zu Beginn der Stunde stehen alle Schüler auf, bleiben aber nach der gegenseitigen Begegnung erst einmal stehen.
  • Nun beginnt der Lehrer nach dem Zufallsprinzip einzelne Schüler auszuwählen und stellt eine Frage oder eine kleine Aufgabe. Diese Fragen und Aufgaben beziehen sich auf die wichtigsten Inhalte der aktuellen Unterrichtseinheit.
  • Antwortet ein Schüler richtig, so darf er sich setzen.

Bevor Sie denken, dies wäre ein unangenehmer Wettbewerb und setzt Schüler eher unter Druck, sollten Sie dieses Lernspiel aus didaktischer Sicht betrachten. Mit ein wenig Feingefühl steigert ein solches Vorgehen den Lernerfolg erheblich: Wird das Spiel etwa beendet, nachdem 75 % der zufällig gewählten Schüler richtig lagen, so geht kein Schüler als Verlierer nach Hause. Auch kann ein guter Lehrer darauf achten, schwächere Schüler nicht zu überfordern, in dem er einfachere Fragen oder Aufgaben stellt. Insgesamt sorgt ein solches Lernspiel für Spannung, Spaß und Abwechslung. Positiver Nebeneffekt eines solchen Lernspiels ist der Lerneffekt für alle Schüler. So werden wichtige Begriffe und typische Aufgabenstellungen häufig und präzise wiederholt, welche wiederum von den Schülern bewusst und unbewusst wahrgenommen werden und sich ohne den Druck den Schüler bei Tests oder Klausuren verspüren, verinnerlicht.

Ein gutes Lernspiel kann also auch besonders einfach ausgestaltet sein. Kleine Lernspiele können Sie also mit ein wenig Kreativität auch selbst entwickeln und so Ihr Kind gezielt fördern.

Digitale Lernspiele werden immer beliebter

Viele Eltern sehen in Smartphones, Tablets und Computern einen Störfaktor. Teilweise ist dies auch korrekt, halten diese Geräte schließlich oft vom Lernen ab oder lenken zwischendurch ab. Dennoch sollten Sie die Möglichkeiten, die digitale Lernspiele bieten, nicht unterschätzen. So gibt es durchaus hochwertige Apps und Lernspiele für den Computer, die in bestimmten Fächern das Lernen erleichtern. Das Spektrum derartiger Lernspiele ist jedoch groß und reicht von spezifischen Programmen bis hin zu genauestens auf die Bedürfnisse von Eltern und Schülern zugeschnittenen Lernspielen. Je nach Lernspiel können Eltern im Nachgang sogar auswerten, welche Fortschritte gemacht wurden und in welchem Bereich weiterhin Nachholbedarf besteht. Empfehlungen für nützliche Lernspiele haben nicht selten auch unsere erfahrenen Nachhilfelehrer parat.

Gute digitale Lernspiele sind abwechslungsreich, kurzweilig und motivierenzwei Kinder spielen mit dem Tablett, Frau guckt zu

Bei einem Lernspiel liegen „Lernen“ und „Spaß“ im Optimalfall in Waage. Spaß bringen solche Lernspiele vor allem durch Abwechslung. Insbesondere für Fremdsprachen sind diese gut geeignet. Vokabeln und Grammatik werden nicht nach „Schema F“ immer wieder abgefragt, sondern auf vielerlei Wegen: Schreiben, die korrekte Antwort auswählen, Spracheingabe, die Auswahl passender Bilder und Dialoge, …

Motivierend wirkt zusätzlich die Lernumgebung. So führen häufig digitale Charaktere durch das Lernspiel, verteilen Punkte und loben gute Leistungen. Wurden genügend Punkte gesammelt, so können kleine Bonusinhalte freigeschaltet werden. In der Regel sind solche Lernspiele intuitiv bedienbar. So können Sie also problemlos einmal selbst den Versuch wagen, wie sich ein Lernspiel anfühlt.